Archiv für Geschichte

Die Luftwaffe

Die Luftwaffe ist die jüngste der drei großen Waffengattungen. Der erste ernsthafte Einsatz von Flugzeugen kam mit dem Ersten Weltkrieg. Damals hatten die meisten Nationen noch keine eigene Luftwaffe, sondern gliederten die Luftstreitkräfte dem Heer oder der Marine an. Militärisch richteten die hauptsächlich aus Holz und Stoff gefertigten Propellermaschinen kaum etwas aus; Bombardierungen erzielten nur geringe Wirkung. Um die Feindaufklärung zu verhindern, setzten die Hauptakteure (Großbritannien, Frankreich und Deutschland) erstmals Jagdflugzeuge ein. Zu großer Berühmtheit kam dabei der deutsche Baron Manfred von Richthofen, der (nach der Farbe seines Flugzeugs benannt) als „roter Baron“ bei Freund und Feind für seine Treffsicherheit bekannt war. » Weiterlesen

Zeppeline im Krieg

Graf Zeppelin konnte nicht ahnen, dass sein zigarrenförmiges Luftschiff jemals in einem Krieg eingesetzt werden würde, aber als der Erste Weltkrieg ausbrach, hoffte man, dieses neuartige Luftgefährt als eine Wunderwaffe einsetzen zu können.
Der Zeppelin erreichte aufgrund seiner Leichtbauweise mit Duraluminium weitaus größere Höhen als die damals gängigen Flugzeugmodelle mit ihren Holzgerüsten. Demzufolge waren sie auch schneller und konnten mit größeren Gewichtsmengen an Bomben bestückt werden. Sie hatten ebenfalls eine größere Reichweite, da sie aufgrund der damals innovativen Bauweise länger ohne Pause in der Luft bleiben konnten. Anfangs schien sich die Hoffnung, dass der Zeppelin ein sehr effektives Kampfmittel sei, auch zu erfüllen, denn die Zeppeline erwiesen sich als schwer bekämpfbar. » Weiterlesen