2. Weltkrieg

Genau wie auf dem Gebiet der Waffen und der Telekommunikationstechnik erfährt auch die Weiterentwicklung im Bereich der Militärfahrzeuge im 2. Weltkrieg einen rasanten Schub. Technologien aus dem 1. Weltkrieg wurden weiterentwickelt oder komplett ersetzt.

Als eines der effektivsten Militärfahrzeuge im 2. Weltkrieg ist wohl das U-Boot zu nennen. Kaum ein anderes Kriegsgerät ist vor allem in den Jahren zwischen 1939 und 1943 so erfolgreich darin, den Gegner von der Versorgung mit Rohstoffen abzuschneiden wie das Unterseeboot. Besonders Inselstaaten wie Japan und Großbritannien oder Staaten, deren Armeen in Übersee kämpfen, bekommen dies schmerzhaft zu spüren. Die vorrangige Aufgabe der U-Boote besteht neben der Sicherung der eigenen Häfen, Marinebasen und Überwasser-Flotten-Operationen in der Versenkung von Handelsschiffen. Unterseeboote sind mit die am günstigsten zu produzierenden Militärfahrzeuge im 2. Weltkrieg und zeichnen sich gleichzeitig durch hohe Effektivität aus. Die schnelle Entwicklung auf den Gebieten des Radars, Sonars und dem Funkverkehr jedoch lassen den U-Boot-Krieg besonders in den letzten Kriegsjahren zunehmend aussichtslos werden. Waren sie zuvor die bestgetarnten Militärfahrzeuge im 2. Weltkrieg, müssen sie sich nun den neuen Ortungstechniken zunehmend geschlagen gegeben.

Auch die Panzer sind natürlich Militärfahrzeuge im 2. Weltkrieg, die viel Zerstörung bringen. Obwohl Frankreich und Großbritannien Anfang der 1930er Jahre noch eine Vorreiterstellung in Bezug auf die technische Ausgereiftheit ihrer Panzer inne haben, geht diese schon in den ersten Kriegsjahren verloren. Nach wie vor betrachten die Briten und Franzosen Panzer lediglich als Hilfswaffe für die Infantrie und lehnen ihren massiven Einsatz ab. Da die Gegner die operativen Fähigkeiten dieser Militärfahrzeuge im 2. Weltkrieg am Anfang noch unterschätzen, kann Deutschland aber sogar mit verhältnismäßig schwachen Exemplaren große Erfolge erzielen. Daraufhin beginnt eine intensive Strategieänderung auf allen Seiten. Vor allem Russland und die USA setzen viel daran, immer weitere Fortschritte auf diesem Gebiet zu erreichen. Ab 1943 verfügte Deutschland über die technisch besten gepanzerten Militärfahrzeuge im 2. Weltkrieg. Rohstoffmangel und Bombardierungen der Fertigungswerke verlangsamen jedoch die Produktion, sodass die zahlenmäßige Überlegenheit der alliierten Gegner nicht durch eine technische ausgeglichen werden kann.

Kampfflieger aus dem zweiten Weltkrieg

Kampfflieger aus dem zweiten Weltkrieg

Interessiert man sich für die Militärfahrzeuge im 2. Weltkrieg, müssen natürlich auch die Kampf-flieger Erwähnung finden. Von Anfang an wird der Luftkrieg vor allem mit schnellen einmotorigen Maschinen mit nur einem Piloten geführt und auch entschieden. Als der Fortschritt die ersten funktionalen Bordradargeräte bringt, wird die Konstruktion schwerer Jäger notwendig, die einem zweiten Besatzungsmitglied zur Bedienung des Radars Platz bieten. Diese Nachtjägertypen erreichen eine lange Flugdauer und sind deshalb gut für die schwierigen und langen Abfangjagden im Dunkeln geeignet. Bevor 1944 die ersten strahlgetriebenen Düsenjets eingesetzt werden, erreicht die Entwicklung dieser konventionellen fliegenden Militärfahrzeuge im 2. Weltkrieg ihren Höhepunkt.

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